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Gedanken zum Jahresabschluss



In unserem Leben, das für die meisten von uns geprägt wird, durch das Motto, immer höher, weiter, schneller, besser, mehr und jünger, ist das Sterben und der Tod fast völlig verdrängt.

Wer sich mit diesem Thema befasst, gilt als schwermütig, melancholisch, depressiv, als eine Person mit der man keinen Spass haben kann.

Doch unser Leben ist durchsetzt mit dem Thema vom Sterben und dem Tod. Ist dieses Thema wirklich so schwer oder hilft es uns in Wahrheit zu leben, lebendig zu sein und das Leben zu achten und wertzuschätzen?

Zunächst einmal, es geht nicht immer nur um den pysischen Tod. Jeder Augenblick, jeder Prozess, jede Stunde, jeder Tag, jeder Monat, jedes Jahr und jedes Leben vergeht, endet , stirbt. Die Kabbalisten wissen, in jeder Geburt ist der Tod begründet. Alles endet, nichts bleibt, nichts dauert ewig - außer der Wandel. Wer also den Tod meidet, totschweigt und verdrängt aus seinem Bewusstsein, der drängt ihn ins Unterbewusste. Der ist auf einmal mit festhalten und absichern beschäftigt.

Wer aber festhält, hat die Hände und seinen Geist nicht frei. Der kann seinem Leben nicht offen begegnen, der kann es nicht annehmen in seiner Fülle und er kann es nicht gestalten.

Er verliert seine schöpferische Kraft. Dieser Mensch geht vorbei an den Segnungen des Lebens , seinen Möglichkeiten und seiner Kraft. Er achtet das Leben nicht. Er achtet das Leben nicht , er fürchtet es.

Was aber bleibt von Dir, wenn alles geht? - Deine Kraft! Wohin fällst Du, wenn Dich nichts mehr hält? - In Gottes Hand! Wer bleibt bei Dir, wenn alles geht? Gott, die Wesen, deine Kraft, die eingeht in das Alleinssein und neugeboren wird!

Ich wünsche uns allen ein gesundes loslassen, ein beherztes Zufassen und ein reichhaltiges Leben und in diesem Sinne ein

neues Jahr 2020!

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